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Infektionen / HIV: Im NOTFALL

PEP-behandlung: Prophylaxe nach einer ernsten Gefahr

 

Wenn Sie eine erhöhtes und außergewöhnliche Risiko einer HIV abgelehnt haben (zB vaginalen oder analen Sex ohne Kondom mit einem positiven männ oder weib), ist möglicherweise eine PEP sinnvoll. PEP steht für Post-Expositions-Prophylaxe. Es ist eine Behandlung mit Pillen, die eine Ansteckung mit HIV verhindern soll. Die Behandlung würde das Virus töten, bevor es in den Zellen einreichen kann und Sie HIV-positiv machen kann. Eine PEP-Behandlung dauert einen Monat. Es ist allerdings nicht sicher, dass bei einer PEP eine HIV-Infektion verhindert werden kann.

 

PEP sollte so bald wie möglich begonnen werden

 

Am besten innerhalb von zwei Stunden nach der Risikosituation und vorzugsweise innerhalb von 48 Stunden. Die PEP-Behandlung wird bis zu 72 Stunden nach der Risikosituation begonnen. Bitte beachten Sie deshalb schnell an einen AIDS Referenzzentrum (ARZ) oder die Notaufnahme einer Universitätsklinik, die mit einen ARZ verbunden ist. PEP kann nur in diesen Kliniken gestartet werden. Organisationen für Sexarbeiter können Ihnen sagen, wo Sie für eine PEP-Behandlung anwenden können, oder Sie surfen, um diese Informationen www.gib-aids-keine-chance.de/wissen/aids_hiv/im_notfall.php.

 

Bin ich für PEP?

 

Ob Sie Anspruch auf die Behandlung mit PEP sind, sollten Sie mit dem Arzt besprechen. Eine PEP-Behandlung hat schwere Nebenwirkungen und wird nicht einfach verordnet. Ihr Arzt wird eine sorgfältige Risikoabschätzung machen.